Die neue App von 2026 installieren

Das koreanische Innen- und Sicherheitsministerium hat Emergency Ready im Zuge des Updates 2026 ersetzt. In der Store-Suche kann weiterhin eine Version mit der Kennzeichnung Old erscheinen. Verwenden Sie die Links auf dieser Seite und prüfen Sie als Anbieter das koreanische Innen- und Sicherheitsministerium.

Mit dem Update vom Juni 2026 wurde das Angebot von drei auf 22 Sprachen erweitert. Außerdem wurden standortbezogene Informationen und die Suche nach nahen Sicherheitseinrichtungen verbessert.

Der aktuelle Android-Eintrag wurde am 20. August 2026 aktualisiert; im App Store steht Version 1.1.13 vom 18. August. Updates erreichen nicht jedes Gerät gleichzeitig. Erkennen Sie die aktuelle App deshalb am verlinkten Store-Eintrag und am Anbieter Ministry of the Interior and Safety of Korea, nicht allein an der Farbe des Symbols.

Standort und Meldungen einrichten

Erlauben Sie Standort und Benachrichtigungen und prüfen Sie Sprache sowie Empfangsregion. Ohne diese Berechtigungen bleibt die App als Nachschlagewerk nutzbar, warnt aber möglicherweise nicht passend zu Ihrem Aufenthaltsort.

Vor Taifun, Starkregen oder extremer Hitze sollten Sie eine nahe Evakuierungsstelle und eine öffentliche medizinische Einrichtung öffnen. Speichern Sie außerdem die koreanische Adresse Ihrer Unterkunft, damit Sie Ihren Standort bei einem Anruf leichter erklären können.

Startseite von Emergency Ready mit lokalem Wetter, Warnmeldung und Sicherheitshinweisen

Eine Warnung richtig lesen

Achten Sie auf vier Punkte: betroffener Ort, Art der Gefahr, Zeitpunkt und geforderte Handlung. Nicht jede Meldung bedeutet eine sofortige Evakuierung; manche sind Vorsichts- oder Sicherheitshinweise.

Ist die Übersetzung unklar und besteht keine unmittelbare Lebensgefahr, vergleichen Sie den Ortsnamen auf der Karte und fragen Sie Hotelpersonal oder 1330. Bei akuter Gefahr warten Sie nicht auf eine Aktualisierung, sondern rufen 112 oder 119 und folgen den Anweisungen der Einsatzkräfte.

Emergency Ready mit Verhaltenshinweisen bei Überflutung, nahen Schutzräumen und Sicherheitseinrichtungen

Einrichtungen in der App

Die App sucht landesweit nach Evakuierungsstellen, Notfallmedizin, Feuerwachen und Polizeistationen. Hinzu kommen Sicherheitsanleitungen und ein direkter 119-Anruf. Bei Großereignissen kann sich der Betriebszustand einer Einrichtung ändern; prüfen Sie deshalb auch aktuelle Behördenhinweise.

Fünf Minuten Vorbereitung an jeder neuen Unterkunft

Speichern Sie nach dem Einchecken den koreanischen Namen, die Straßenadresse, Stadt beziehungsweise Bezirk und einen gut erkennbaren Orientierungspunkt. Öffnen Sie bei normalen Bedingungen eine nahe Evakuierungsstelle und sehen Sie sich den Fußweg an. Ein Kartenpunkt allein reicht nicht: Führt die Route über einen Fluss, durch eine Unterführung, über einen steilen Hang oder eine große Straße, kann sie je nach Gefahr ungeeignet sein.

Machen Sie Screenshots von Unterkunft, Einrichtung und Notrufnummern. Vereinbaren Sie mit Mitreisenden einen einfachen Treffpunkt für den Fall einer Trennung. Das hilft besonders, wenn nur eine Person Roaming-Daten hat oder eine Warnung nachts eintrifft.

Eine Warnung unterwegs einordnen

Prüfen Sie zuerst, ob Stadt, Bezirk oder Viertel in der Meldung Ihren aktuellen Standort oder Ihr nächstes Ziel betreffen. Ermitteln Sie dann die verlangte Handlung: Lage beobachten, ein Gebiet meiden, im Gebäude bleiben oder evakuieren. Laufen Sie nicht nur deshalb zu einem Kartenpunkt, weil er als Schutzraum markiert ist. Maßgeblich sind die konkrete Meldung sowie Anweisungen von Verkehrspersonal, Polizei, Feuerwehr und örtlichen Lautsprechern.

Lassen Sie in einem Bahnhof oder großen Gebäude die Warnung geöffnet und zeigen Sie sie dem Personal, wenn die Übersetzung unklar ist. Bei Betriebseinstellung fragen Sie nach dem sicheren Ausgang, statt automatisch Ihrer geplanten Route zu folgen. Bei Überflutung oder Brand können eine sonst praktische Unterführung oder ein Aufzug ungeeignet sein.

Ohne Akku oder Datenverbindung handlungsfähig bleiben

Nehmen Sie an langen Reisetagen eine kleine Powerbank mit und speichern Sie 112, 119, Unterkunft und wichtige medizinische Angaben in einer Offline-Notiz. Ist die App nicht erreichbar, achten Sie auf Cell-Broadcast-Warnungen, digitale Anzeigen, Lautsprecherdurchsagen und Personal. Bei unmittelbarer Gefahr rufen Sie zuerst Hilfe und bringen sich in Sicherheit; warten Sie nicht auf eine neue Übersetzung und beheben Sie nicht erst die Benachrichtigungseinstellungen.